Errichtung der Pfarreiengemeinschaft Schrobenhausen

Am 1. September 2018 wird in Schrobenhausen eine neue Pfarreiengemeinschaft errichtet, in der die Pfarreien in verändeter Form zusammenarbeiten.

In Zukunft gehören die Pfarreien St. Jakobus maj. (Schrobenhausen, mit der Filiale Steingriff), Hl. Geist (Mühlried), St. Martin (Hörzhausen) und St. Mauritius (Edelshausen) zu einer Pfarreiengemeinschaft.
Konkret bedeutet das zunächst nur, dass

  • ein Pfarrer alle Pfarreien leitet (mit 10.310 Katholiken),
  • Gemeindereferentin, Diakon und Kaplan für alle diese Pfarreien zuständig sind,
  • es in Schrobenhausen ein Hauptbüro und in Mühlried ein Nebenbüro für die Pfarreiengemeinschaft gibt,
  • ein Pastoralrat eingerichtet wird, der in Abstimmung mit den Räten das Gemeinsame koordiniert, bespricht und plant
Alles andere wird unter Beteiligung vor Ort ausgemacht. So z. B. die neue Gottesdienstordnung, die im Übergangsgremium "Koordinationsteam" (das sich aus den VertreterInnen aus den Pfarreien zusammensetzt und bis zur Errichtung des Pastoralrats existiert) bereits besprochen wurde. Auch Fragen zu Erstkommunion-Vorbereitung, Kirchenanzeiger oder Pfarrbrief werden geklärt. Und langfristig geht es z. B. darum, was sie vor Ort für die Zukunft brauchen, was Ihre Ziele sind etc.

Projektleitung: Das Projekt wird im Auftrag des Generalvikars von den beiden Referenten für Gemeindeentwicklung, Dr. Thomas Wienhardt und Diakon Jürgen Zapf als Projektleiter gestaltet. Sie sorgen für einen guten Verlauf und dafür, dass es zu Klärungen kommt. Sie legen aber keine Inhalte fest. Entscheidungen (z. B. zur Gottesdienstordnung) müssen die Menschen vor Ort treffen. Dieses Vorgehen wird eng mit dem neuen Pfarrer, Georg Leonhard Bühler, in Projektteam-Treffen vorbereitet und mit Hilfe des Koordinationsteams, durch das Hauptberufliche und Ehrenamtliche beteiligt werden, besprochen und vereinbart. Teilweise wird es auch Arbeitsgruppen für bestimmte Themenfelder brauchen, die vor übergehend aktiv sind.

    Koordinationsteam:
  • alle Vorsitzenden der Pfarrgemeinderäte
  • alle Kirchenpfleger
  • Gemeindereferentin
  • Diakon
  • Pfarrer D. Zitzler
  • Kaplan I. Shityo
  • Verwaltungsleiter B. Hanke
  • Vertretung Pfarrbüros: G. Kienast
  • Pfarrer G. Bühler

    Projektteam
  • Pfarrer G. Bühler
  • Referenten für Gemeindeentwicklung Dr. T. Wienhardt und Diakon J. Zapf

Kontakt bei Fragen:
Dr. Thomas Wienhardt
Außenstelle des Bischöflichen Seelsorgeamts in Schrobenhausen
Tel. 08252/7818
E-Mail: ge.altbayern@bistum-augsburg.de

Quelle: Pfarrblatt St. jakob SOB Sommer 2018, Autoren: Carola Pelikan (Pfarrgemeinderätin SOB) und Dr. Thomas Wienhardt (Referent für Gemeindeentwicklung)

Gottesdienste

Karfreitag - Die Feier vom Leiden und Sterben Christi

Meldung vom 19.04.2019


Karfreitag im Zeichen des Kreuzes

Der Karfreitag ist ein besonderer Tag. Es geht um das Leiden, die Kreuzigung und den Tod Jesu – und was das für die Christen bedeutet.

„Durch das heilige Ostergeschehen hat Christus der Herr, die Menschen erlöst und Gott auf vollkommene Weise geehrt.
Er hat durch seinen Tod unseren Tod überwunden, durch seine Auferstehung hat er das Leben neu geschaffen.
Die drei Tage des Leidens und der Auferstehung des Herrn sind deshalb der Höhepunkt des ganzen Kirchenjahrs.“ (Missale Romanum)

Hausflohmarkt war ein voller Erfolg

Meldung vom 10.01.2019

Aktion im ehemaligen Heim der Felicitas-Schwesternschaft in Hörzhausen wird am Samstag wiederholt


Teilweise wurde es recht eng in den Gängen des ehemaligen Alten- und Pflegeheims der St. Felicitas Schwestern in Hörzhausen beim Tag der offenen Tür. Die stellvertretende Vorsitzende der St. Felicitas-Schwesternschaft, Inge Eberle, begrüßte die zahlreichen Gäste. Wegen der großen Resonanz werden die Pforten des Heims am kommenden Samstag noch einmal geöffnet.

Hörzhausen (SZ) Der Tag der offenen Tür mit dem Hausflohmarkt der St. Felicitas-Schwesternschaft in Hörzhausen war ein voller Erfolg. Hunderte Besucher aus der Region kamen in das ehemalige Alten- und Pflegeheim.

Die Straßen rund um das Areal im Westen von Hörzhausen waren zugeparkt. Schon eine Stunde bevor die Türen für die Bevölkerung geöffnet wurden, kamen die ersten Interessenten. Schnell waren die Ausstellungsräume in den drei Etagen gefüllt. Eberle begrüßte die zahlreichen Gäste und gab einen kurzen Überblick über den Orden der St. Felicitas Schwestern und des Heimes. Der Orden wurde als eingetragener Verein in München von Oberin Luise Maria Rothmayr im Jahr 1951 gegründet. Dort wurde ein Alten- und Pflegeheim betrieben. Ein Altersruhesitz für die Schwestern wurde gesucht. Durch einen Zufall kam die Oberin nach Hörzhausen. 1961 wurde mit dem Bau begonnen. "Die Schwestern integrierten sich sehr schnell in Hörzhausen und engagierten sich in den kirchlichen Gremien, Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat der Pfarrei Sankt Martin. "Die Schwesternschaft war ein Segen für Hörzhausen und die Stadt Schrobenhausen", meinte Vizebürgermeisterin Eberle. Wie sie weiter mitteilte, geht es der letzten Schwester Sophie Herrler gesundheitlich wieder besser.

Groß war das Interesse am Inventar des Heimes. Ein Großteil von Geschirr, Möbel und sonstigen Gegenständen fand einen neuen Besitzer - gegen eine Spende für sozial-caritative Einrichtungen in Hörzhausen und Schrobenhausen. "Die Besucher waren sehr spendabel" ist Kassier Josef Moll sehr zufrieden. Ein Restbestand des Inventars ist noch vorhanden, deshalb wird die Aktion wiederholt. "Am kommenden Samstag von 10 bis 12 und 14 bis 16 Uhr sind die Pforten des Heimes für die Bevölkerung in der Mandlstraße 3 in Hörzhausen noch einmal geöffnet", gibt Eberle bekannt.

Quelle: Fritz Endres, 10.01.2019